Was fällt dir am schwersten bei der Behandlung?


#1

Hallo zusammen

Viele hier sind lange Zeit auf der Suche nach einem Namen für ihre Beschwerden und noch mehr - nach einer Behandlung die funktioniert.

Das ist aber nicht alles. Für viele beginnt ein schwieriger Weg mit dem Start einer Behandlung oder mit dem Selbsthilfeprogramm.

Auch wenn mein Therapieprogramm für alle Beschwerden ideal ist, sieht die Behandlung im Einzelnen nicht für alle gleich aus und dauert auch nicht für alle gleich lang.

Bei manchen Beschwerden ist eine Ergänzung notwendig, manche Frauen bevorzugen andere Entspannungstechniken oder andere Beckenbodenübungen und wieder andere können und/oder wollen mit den Dilatoren einfach nicht üben.

Welcher Teil einer Behandlung (mit oder ohne Begleitung einer Therapeutin) ist für dich persönlich am schwierigsten?

Die Motivation? Dran bleiben und regelmässig üben? Beckenbodentraining? Entspannung? Zu viel Druck vom Partner? Etwas ganz anderes?

Wenn du magst, antworte auf diesen Post. Deine Antwort hilft auch anderen weiter!


#2

Ich verstehe das mit dem Beckenbodentraing nicht so ganz. Woher weiß ich, ob ich die richtigen Muskeln anspanne? Würde much über eine verständliche Erklärung sehr freuen bzw. Über eunen Videotipp.

Herzliche Grüße


#3

Eine sehr gute Frage!

Leider gibt es keine genaue Antwort darauf. Du weisst, dass du die richtigen Muskeln anspannst, wenn es sich gut anfühlt und wenn der Beckenboden das tut was er soll.

Vielleicht hilft dir ein Vergleich. Wenn du z.B. Zumba lernen möchtest fragst du dich nicht, welche Muskeln muss ich genau anspannen, damit ich diese oder jene Bewegung machen kann. Du weisst aber, dass du Fortschritte machst, wenn deine Bewegungen fliessend sind oder so ähnlich aussehen wie das was deine Instruktorin vormacht.

Genauso ist es mit dem Beckenboden. Wenn du dich wohl fühlst in deinem Becken, ist es richtig. Wenn dein Becken warm wird, wenn du die Übungen machst, ist es richtig. Wenn du das Gefühl hast, dein Becken fühlt sich weich und geschmeidig an, ist es richtig. Wenn es dir leichter fällt einen Dilator einzuführen nachdem du die Übung gemacht hast, ist es richtig.

Das heisst, achte darauf, wie du dich während und nach den Übungen fühlst, wie sich dein Becken und dein Kreuzbereich anfühlt. Wie sich dein Intimbereich und der Bereich um die Harnröhre anfühlt. Fühlt es sich gut an, hast du alles richtig gemacht. Brennt die Harnröhre, fühlt sich die Scheide eng an oder verschimmern sich in den nächsten Tagen oder Wochen Menstruationsschmerzen, spannst du ein paar Muskeln zu stark an.

Eine Übung die vielen Frauen hilft, ist der liegende Lotus. Wenn du der Beschreibung folgst, macht dein Beckenboden automatisch das Richtige - ob du es spürst oder nicht. Vertraue hier einfach deinem Körper und probier es aus.

Wenn du magst, schau dir die 5 Tage Beckenboden Challenge an. :grinning: Da lernst du wie du den Beckenboden auch ohne Übungen entspannen kannst.


#4

Danke dir vielmals für die Antwort. Es hilft mir weiter.

Herzliche Grüße